Babe, Jochen Peter erlangte am 10.05.1765 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Balhorn, Johann Christian erhielt am 18.7.1731 als Bildhauer in Wismar das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Baros, Jacob erlangte am 12.12.1739 als Fremder und Tischler 3. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Bartels, Claus erlangte am 23.10.1700 als Drechsler in Wismar das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Bartey, Johann, Bildhauer aus Stralsund, werden die 1722 datierte Kanzel und ein geschnitzter Kruzifixus in der Kirche zu Reinberg sowie eine Triumpfkreuzgruppe in der Stadtkirche St. Thomas zu Tribsees (beides Lkr. Nordvorpommern) zugeschrieben. - Quellen: Dehio, Moeller.

Bartram, Wilhelm erlangte im April 1711 als Tischler das Rostocker Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Beck, Knut Petersen wurde um 1706 in Salling in Jütland geboren und erlangte am 27.11.1736 als Tischler in Schwerin  Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Becker, Carl erlangte am 30.07.1785 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Becker (Bäcker), Martin (* 1705, † um 1754) wurde vermutlich am 10.11.1705 in St. Marien zu Stralsund getauft, heiratete auch dort am 10.06.1734 und erhielt zwei Tage später als „Bildhauer und Originarius“ (= hier Gebürtiger) das Bürgerrecht. Er besaß ein Haus in Stralsund vor dem Frankentor und starb um 1754. Von ihm ist eine Zeichnung erhalten, die einen nicht ausgeführten Kanzelentwurf für die Dorfkirche in Gützkow (Lkr. Ostvorpommern) darstellt und mit „Becker, Bildhauer“ signiert ist. Folgende Arbeiten im Lkr. Rügen werden ihm zugeschrieben: die Taufengel in den Dorfkirchen zu Samtens und Zirkow (Anf. 18. Jh.), Altar und Kanzel in Rambin (1738), der sogenannte Benzer Stuhl und ein Schnitzrelief des Hl. Georg zu Pferde in der Dorfkirche zu Poseritz um (1740), Kanzel und Patronatsstühle in der Stadtkirche St. Jacob in Gingst (1743), die Altarfiguren vom ehemaligen Kanzelaltar in Kasnevitz (1746) sowie der Taufengel in der Kirche St. Petri in Garz (2. H. 18. Jh.). Desweiteren stammen wohl der Orgelprospekt von 1748 in Loitz (Lkr. Demmin) und ein Pultengel von 1754 in Lüdershagen (Lkr. Nordvorpommern) von seiner Hand. - Quellen: Baier 1973 und 1995, Dehio, Moeller, Schlie, Stadtarchiv Stralsund.

Beckmann, C. F war Bildhauer und führte in Wismar vermutlich eine größere Werkstatt, für die auch J. H. Krüger, M. Witt, und J. C. Schütz tätig waren. Belegt ist dies durch rückseitige Inschriften auf den Kanzelaltären in Bibow (Lkr. Parchim) von 1745 und Groß Tessin (Lkr. Nordwestmecklenburg) von 1750. Den großen, ehemaligen Hauptaltar in der Wismarer Marienkirche (Kriegsverlust) signierte er mit „C. F. Beckmann, Bildhauer A° 1749“. - Quellen: Dehio, Baier 1990, Schlie.

Behn, Wilhelm wurde um 1679 in Hamburg geboren und erhielt am 26.10.1709 als Drechsler in Schwerin Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Behncke, Jürgen Caspar wurde um 1709 in Schwerin geboren und erlangte am 30.1.1734 als Drechsler in Schwerin Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Bendhusen, J. E. bemalte 1759 die Brüstung der Westempore in der Kirche zu Lambrechtshagen (Lkr. Doberan). - Quellen: Baier 1990.

Benecker, Wilhelm wurde um 1671 in Weferling geboren und erlangte am 19.1.1699 als Maler in Schwerin Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Beneke, Peter erlangte 1677 als Fremder und Tischler das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Bergmann, Johann Georg war als Bildhauer an der Errichtung von Fürstenloge (1749-51) und Orgelprospekt (1766-69) in Rostock St. Marien beteiligt. - Quellen: Baier 1990, Dehio.

Bergwitz, David Jürgen wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 1.4.1752 als Drechsler 3. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Bernebecker, Hanss erlangte 1626 als Maler das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Berninger, Bernd (Bernt) war als Steinbildhauer in Güstrow tätig und ein Schüler von P. Brandin. Gesicherte Arbeiten sind ein Taufstein im Güstrower Dom von 1591 und von 1597-99 die Vollendung des von Brandin begonnenen Grabmahls für Herzog Ulrich und dessen zwei Gemahlinnen  (beides zusammen mit C. Midow).  - Quellen: Baier 1992, Dehio.

Bertram, Hanns erlangte im Juli 1688 als Tischler das Rostocker Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Beyer, Johann Jochen wurde in Stralsund geboren und erlangte am 14.11.1750 als Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Block, Benjamin (von) (* 1631 in Lübeck, † um 1689/90) war Porträtmaler und Stecher und ein Sohn des D. Block. Nach seiner Ausbildung 1659-64 in Italien ließ er sich in Regensburg nieder und heirate die Malerin Anna Katharina Fischer. Einziges sakrales Werk in Mecklenburg ist das Kreuzigungsgemälde des Hauptaltars der Kirche St. Nikolai in Wismar (1653 Kopie nach Rubens). - Quellen: Baier 1990, Dehio, Schlie, Thieme/Becker.

Block, Daniel (von) (* um 1586, † 1667 in Schwerin) war Maler und Landesfischmeister in Schwerin. Seine Herkunft wird teils holländisch, teils aus Stettin angegeben. Er war der Vater des B. Block und des E. Block. In Schwerin lebte er seit März 1612 und wurde dort 1616 Hofmaler. Mehrere Porträts von seiner Hand befinden sich im ehemaligen Schweriner Residenzschloss und in der ehemaligen Klosterkirche in Bad Doberan. - Quellen: Baier 1990, Dehio, Nagler, Schlie, Thieme/Becker.

Block, Emanuel (von) war vor allem Porträtmaler und der älteste Sohn des D. Block. Er wurde um 1608 geboren und lebte noch um 1688 in Rostock. Von ihm gibt es zahlreiche Gemälde in den Rostocker Kirchen St. Marien, St. Jakobi, St. Petri und Hl. Kreuz, ein Pastorenporträt in der Kirche zu Bentwisch (Lkr. Bad Doberan) sowie in der ehemaligen Zisterzienserkirche in Rühn (Lkr. Güstrow) ein 1685 datiertes und signiertes Gemälde mit Christus als Schmerzensmann. - Quellen: Dehio, Nagler, Schlie, Thieme/Becker.

Bockholz, Jochim erlangte am 1.3.1653 als Tischler aus Nienmark bei Schwerin, ehemals Bürger in Husum das Bürgerrecht in Schwerin. - Quellen: Schubert 1983.

Bockholdt, Johann wurde um 1652 in Schwerin geboren und erlangte am 15.9.1677 als Tischler das Bürgerrecht in Schwerin. - Quellen: Schubert 1983.

Boeckler, Hans war Bildhauer. Er signierte und datierte 1571 in der Kirche zu Malchin (Lkr. Demmin) die hölzerne Kanzel.- Quellen: Dehio, Schlie.

Böhlcke, Reinhold Gottfried erlangte am 28.03.1761 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Borgeest, Jochim erlangte 1650 als Drechsler das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Brand, Eggert erlangte am 21.7.1736 als Fremder und Drechsler 3. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Brandenburg, Andreas war Bildschnitzer und nahm 1641/43 zusammen mit dem Tischler M. Grote und dem Maler K. Wilbrandt in Rostock St. Marien umfangreiche Veränderungen an der 1472 von dem Nürnberger Hans Düringer gebauten Astronomische Uhr vor. - Quellen: Baier 1990, Hellwag.

Brandin, Philipp war ein aus Utrecht stammender Bildhauer und Architekt. Von 1563-74 war er im Dienste des Herzogs Johann Albrecht I. von Mecklenburg tätig zu Schwerin und Wismar. 1583 ging er nach Güstrow, wo ihn Herzog Ulrich von Mecklenburg-Güstrow zum Hofbaumeister ernannte. An bildhauerischen Arbeiten sind gesichert: ein Taufstein von 1563-69 und mehrere Marmorreliefs für die Schlosskirche zu Schwerin; das Epitaph für Herzogin Dorothea 1575 im Güstrower Dom; ebendort ein Sandsteinepitaph von 1574/75 für Fürst Borwin II. zusammen mit dem Maler C. Crommeny; das Steinepitaph des A. v. Riebe von 1585 in Anklam St. Marien sowie das Denkmal für Herzogin Ursula von Mecklenburg von 1590 in der ehemaligen Klosterkirche zu Ribnitz. Brandins Hauptwerk in Mecklenburg ist das Marmormonument des Herzogs Ulrich und seiner beiden Gemahlinnen, welches er 1583 begann und das seine Schüler C. Midow und B. Berninger 1599 beendeten. Weiterhin werden ihm und C. Midow vier Epitahien in der Kirche zu Basedow (Lkr. Demmin) zugeschrieben. - Quellen: Dehio, Schlie, Thieme/Becker.

Brandt, Jochen erhielt im September 1688 als Tischler das Bürgerrecht in Rostock. - Quellen: Schubert 1983

Brasch, Hinrich Thomas wurde in Stralsund geboren und erlangte am 30.01.1779 als Tischlermeister 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Brasch, Johan wurde in Stralsund geboren und erlangte am 23.12.1730 als Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Brasche, Johan wurde in Stralsund geboren und erlangte am 14.10.1702 als Tischler 0. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Braun, Jochim erlangte 1659 als „Conterfeyer“ das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Bredow, Hinrich erlangte 1648 als Tischler das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Broder, Hans (* um 1662, † 1730) war Bildhauer und Kunsttischler in Stralsund. 1687 trug er sich dort als Tischler und Originarius ins Bürgerbuch ein. Am 27.8.1730 wurde er in Stralsund St. Marien begraben. Er ist eventuell identisch mit dem am 6.3.1662 in Stralsund St. Jakobi getauften Sohn des Hinrick Broder und war möglicherweise ein Enkel des H. Lucht. Zugeschriebene Arbeiten sind die Altaraufsätze in Brandshagen und Zudar von 1707, die Kanzeln in den Rügener Kirchen Garz St. Petri (1707-08), Vilmnitz (Kanzel 1708-09, Beichtstuhl 1722) und Schaprode (1722-23). Die Fassungen der letztgenannten Kanzel wie auch eines 1722 für Schaprode von Broder geschaffenen Beichtstuhls stammen von dem Maler F. Rose. - Quellen: Baier 1995, Dehio, Moeller, Römer, Saur, Stadtarchiv Stralsund.

Broder, Hinrick (Hinrich) erlangte 1648 als Tischlermeister das Stralsunder Bürgerrecht.  - Quellen: Moeller, Römer, Stadtarchiv Stralsund.

Brohman, Johan erlangte am 01.10.1712 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Brohmann, Johan wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 20.10.1742 als Tischler 2. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Bromann, Johann J. war als Maler an der Errichtung von Fürstenloge (1749-51) und Orgelprospekt (1766-69) in Rostock St. Marien beteiligt . - Quellen: Baier 1990; Dehio.

Bruhn wird als Tischler für einen Kanzelkorb, Treppe und Tür von 1757 in Rostock St. Nikolai genannt, die er zusammen mit dem Bildhauer Meyer und dem Fassmaler Haak schuf. - Quellen: Mayer S. 141.

Brünmeyer, Valentin gehörte zu den Unterzeichnern der Stralsunder Malerrolle von 1608. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Brunner, Carl Gustav erlangte am 18.09.1784 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Brunner, Caspar erlangte 1618 als Tischler das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Buck (Buek), Heinrich war ein aus Lübeck stammender Bildschnitzer. Er schuf für die Kirche St. Marien in Greifswald 1604-08 zusammen mit J. Roloff und dem Greifswalder Meister Martens einen heute nicht mehr vorhandenen Altaraufsatz und die ebenfalls verlorene Umrahmung eines Taufsteins. - Quellen: Baier 1973, Pyl, Thieme/Becker.

Buddig, Johann erlangte im September 1706 als Tischler das Bürgerrecht in Rostock. - Quellen: Schubert 1983.

Bülle (Büller, Buller), Heinrich Johann (* um 1686, † 1761 in Schwerin) war ein in Schwerin lebender Holz- und Steinbildhauer. Im Jahre 1717 wurde er zum Hofbildhauer des Herzogtums Mecklenburg-Schwerin ernannt, stand wohl aber schon seit 1709 in herzöglichen Diensten. Er entwarf und schuf zahlreiche Altäre und Kanzeln für mecklenburger Kirchen. Fast alle seiner regional relativ weit verstreuten Werke sind mit seinem Namenszug signiert. Bülle besaß ein Haus in der Schweriner Schelfstadt und starb im Juni 1761. Er war der Schwiegervater des späteren Hofbaumeisters J. J. Busch. Zu seinen frühesten Arbeiten gehören Teile der ehemaligen Ausstattung der Schweriner Schelfkirche (1711-1713) sowie der figürliche Schmuck des Altaraufsatzes in Jesendorf (Lkr. Nordwestmecklenburg). Eigenständige Arbeiten sind die Altäre in Döbbersen und Zarrentin (beide Lkr. Ludwigslust) sowie in Alt Karin (Lkr. Bad Doberan) sowie die Kanzeln in Friedrichshagen und Hohenkirchen (beide Lkr. Nordwestmecklenburg). Für diese Ausstattungen ist die Zusammenarbeit mit dem Tischler M. Busch sowie den Malern J. H. Maschmann und J. H. Krüger belegt.Weitere Arbeiten Bülles sind zwei gefasste Marmorepitaphien im östlichen Mecklenburg: in Groß Gievitz (Lkr. Müritz) das Epitaph von 1720 für  E. C. v. Voss mit einem Kruzifixus in Wappenrahmung sowie 1721 das Epitaph für E. C. v. Koppelow in Ivenack (Lkr. Demmin). - Quellen: Dehio, Dettmann, Landeshauptarchiv Schwerin/Hofstaatssachen,Saur, Schlie, Schwartz 2006, Thieme/Becker.

Büttner, Johann Christian wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 19.04.1760 als Maler 2. Grades das Bürgerrecht. Ein Maler gleichen Namens gehörte 1734 zu den Unterzeichnern des Beliebungsbuches des Stralsunder Maleramtes. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Buggenhof, Marten war ein aus Greifswald stammender Bildschnitzer, der 1602 die Kanzel mit Aufgang, Rückwand und Schalldeckel für die Dorfkirche in Horst (Lkr. Nordvorpommern) schuf. - Quellen: Baier 1990.

Bunsow, Johann Gabriel erlangte am 17.11.1764 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Burmester, Michel wurde in Stralsund geboren und erlangte dort 1642 als Drechsler das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Busch, Andreas wurde um 1688 in Crivitz geboren und erhielt am 6.5.1710 als Maler das Bürgerrecht in Schwerin. - Quellen: Schubert 1983.

Busch, Christian wird inschriftlich als Maler des 1714 errichteten Altaraufsatzes in Jesendorf (Lkr. Nordwestmecklenburg) genannt. Er wurde um 1678 in Schwerin geboren und am 13.11.1708 dort Bürger. Die Zusammenarbeit mit dem Bildhauer H. J. Bülle legt eine Verwandschaft zu den anderen Mitgliedern der Schweriner Familie Busch nahe.  - Quellen: Dehio, Schlie, Schubert 1993.

Busch, Hans Caspar (* 1681) wurde in Schwerin geboren und erlangte dort am 9.2.1719 als Tischler das Bürgerrecht. Nach Saur war er Maler. Er war der Vater des J. J. Busch. Die von G. Dettmann vermutete Mitarbeit bei den Altaraufbauten von Alt-Karin, Döbbersen oder Zarrentin ist allerdings nicht inschriftlich belegt. Zur Familie Busch gehörten zahlreiche Künstler und Handwerker, u. a. auch seine beiden Söhne, der Schweriner Hofbaumeister J. J. Busch und der Hofebenist Daniel Heinrich Busch sowie dessen 1758 in Schwerin geborener Sohn, der Bildhauer Johann Jürgen Busch, der jedoch nicht in Norddeutschland tätig war.- Quellen: Dettmann, Saur, Schubert 1993.

Busch, J. G. wird als (Fass)maler des schlichten Altaraufsatzes von 1757 in der Kirche zu Gehren (Stadt Strasburg, Lkr. Uecker-Randow) genannt. - Quellen: Dehio.

Busch, Jochim Hinrich erlangte am 12.2.1707 als Tischler das Bürgerrecht in Wismar. - Quellen: Schubert 1983.

Busch, Johann Joachim (*1720 in Schwerin, † 1802 in Plau) ist das bekannteste Mitglied der Schweriner Familie Busch und Sohn des Tischlers H. C. Busch. Als großherzoglich-mecklenburgischer Hofbildhauer und Hofbaumeister errichtete er 1765-70 die Stadtkirche zu Ludwigslust (siehe auch  D. Findorff und J. H. Suhrlandt) und 1772-76 das dortige Schloss. Er war ein Schwiegersohn des Bildhauers H. J. Bülle, in dessen Werkstatt wohl auch sein Vater H. C. Busch tätig war. Ob J. J. Busch auch seine Lehrzeit bei Bülle absolvierte, ist nicht belegt. - Quellen: Dehio, Dettmann, Thieme Becker.

Busch, M. signierte als Tischler neben dem Bildhauer  H. J. Bülle und dem Wismarer Maler J. H. Krüger den 1736 errichteten Kanzelaltar in Alt-Karin (Lkr. Bad Doberan). Gemeinsam mit dem Bildhauer H. Bülle errichtete und signierte er 1728/29 auch den Altar in Döbbersen (Lkr. Ludwigslust). - Quellen: Dehio.

Zuletzt aktualisiert: November 2018