Maaß, Christopher erlangte am 28.11.1722 als Tischler das Bürgerrecht in Wismar. - Quellen: Schubert 1983

Mahn, Michel wurde in Schwerin geboren und erlangte dort am 25.7.1663 als Tischler das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Malchow, Theophilus erlangte 1641 als Maler das Bürgerrecht in Stralsund. Er ist möglicherweise identisch mit einem Künstler gleichen Namens, der zwischen 1683 und 1727 zusammen mit Chur und Ruben die farbigen Dekorationen von Altar, Kanzel, Orgelprospekt und anderem kirchlichen Gerät (nichts davon erhalten) der Kirche St. Nikolai in Greifswald schuf oder erneuerte. - Quellen: Pyl, Stadtarchiv Stralsund.

Marggraf, J. war als Maler an der Errichtung von Fürstenloge (1749-51) und Orgelprospekt (1766-69) in Rostock St. Marien beteiligt. - Quellen: Baier 1990, Dehio.

Marten(s) war ein in Greifswald tätiger Kunsttischler und Holzbildhauermeister. Er schuf für die Kirche St. Marien in Greifswald 1604-08 zusammen mit den Lübecker Bildschnitzern H. Buck und J. Roloff einen heute nicht mehr vorhandenen Altaraufsatz und die ebenfalls verlorene Umrahmung eines Taufsteins. Auch ein Altar der Greifswalder Kirche St. Jakobi wird ihm zugeschrieben. - Quellen: Baier 1973, Pyl, Thieme/Becker.

Martens, Jochen Gabril wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 12.04.1749 als Tischler 2. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Maschmann, J. H. (J. A.) war Maler und schuf Fassungen und Gemälde der von dem Schweriner Bildhauer H. J. Bülle errichteten Altaraufsätze in Döbbersen 1728/29 und Zarrentin 1733 (beide Lkr. Ludwigslust). - Quellen: Dehio, Schlie, Thieme/Becker.

Maus (Mauss), Zacharias arbeitete als Maler in Stralsund, wo er 1624 das Bürgerrecht erhielt und 1654 starb. Römer wies nach, dass Mauss keine Schnitzarbeiten ausführte. Von seiner Hand sind die Fassung der von H. Lucht 1635 geschaffenen Kanzel in St. Jakobi Stralsund, Fassung und Gemälde des Epitaphs für Lambert Steinwichs in St. Nikolai, ebendort 1638 Fassung und Gemälde des Epitaphs für G. Zesemann sowie Fassung und Gemälde des Epitaphs für Johannes Horn in St. Jakobi. In Ronneby (Südschweden) signierte er 1637 ein Epitaph des Bürgermeisters K. Petersen mit Porträt und einer Kopie von Rubens Antwerpener Kreuzabnahme. Epitaphien in Kjöge (Seeland) werden ihm zugeschrieben. - Quellen: Baier 1995, Römer,  Stadtarchiv Stralsund, Thieme/Becker.

Mauss, Hanss-Caspar wurde in Stralsund geboren und erlangte dort 1670 als Maler das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Mayer (Meyer), Andreas (1716 in Augsburg, † 1782 in Greifswald) war Architekt und Baumeister und seit 1740 Professor an der Universität Greifswald. Er entwarf u. a. die barocken Ausstattungen der Kirchen in Kemnitz und Neu Boltenhagen (beide Lkr. Ostvorpommern) sowie eine (heute zerstörte) Kanzel für St. Jakobi in Greifswald, deren Ausführung die Werkstatt des J. Freese übernahm. - Quellen: Baier 1973 und 1995, Thieme/Becker.

Meier, Nicolaus Bernhard wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 16.10.1773 als Tischlergeselle 2. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Mekelenborg (Mecklenburg), Joachim war ein Kunstschreiner in Rostock, der reich verzierte Intarsienarbeiten schuf. Wichtigste Werke sind die Kanzeln in Rostock St. Marien (1585-88) und Greifswald St. Marien (1587) sowie in der Stadtpfarrkirche Güstrow die Tür zur Sakristei (ehem. als Tür zum Kanzelaufgang). Daneben schuf er vorwiegend Wappen und Epitaphien. - Quellen: Baier 1973 und 1995, Dehio, Thieme/Becker.

Mekelenborg, Claus war Kunsttischler und Bildhauer. Seine Herkunft und mögliche Verwandschaft zu J. Mekelenborg ist ungeklärt. Keine der ihm zugeschriebenen Arbeiten blieb erhalten, wie zwei Orgelprospekte von 1585 und 1597 in Greifswald St. Marien, ein Orgelprospekt in Greifswald St. Jakobi von 1576-78 sowie für die gleiche Kirche die 1597 geschnitzten Reliefs für einen Taufständer. Er arbeitete mit dem Fassmaler C. Schmidt zusammen.  - Quellen: Baier 1973.

Mende, Hinrich erlangte am  27.9.1708 als Maler das Wismarer Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Meussel, Christoph erlangte am 07.11.1739 als Fremder und Tischler 3. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Meyer, Gottfried wurde um 1670 in Danzig geboren und erlangte am 21.5.1697 als Tischler das Schweriner Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Meyer, Johan erlangte am 06.11.1745 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Meyer wird als Bildhauer für eine Kanzel von 1755-58 in Rostock St. Nikolai genannt, die er zusammen mit den Tischlern J. G. Schäffer und Bruhn sowie dem Fassmaler Haak schuf. - Quellen: Mayer.

Midow, Claus (Herkules, Klaus) stammte wohl aus Utrecht und war ein Schüler und Geselle des P. Brandin. Nach dem Tod seines Lehrmeisters wurde er dessen Nachfolger und Hofbaumeister in Güstrow, wo er um 1602 starb. Seiner Werkstatt werden zahlreiche Arbeiten in Norddeutschland zugeschrieben. Berühmtestes Werk ist der Sandsteinaltar in der Kirche zu  Vilmnitz, dessen Zuschreibung aufgrund der Datierung um 1603 allerdings umstritten ist. Nach Römer ist allein die Fünte im Güstrower Dom das einzige urkundlich gesicherte Werk Midows, welches er zusammen mit B. Berninger schuf. Auch an den Arbeiten zum Grabmahl des Herzogs Ulrich in der gleichen Kirche war er wohl unter der Leitung Brandins beteiligt. Weiterhin werden ihm der Trompeterstuhl im Festsaal des Güstrower Schlosses, ein Grabmahl für die Familie v. Behr in der Semlower Dorfkirche (Lkr. Nordvorpommern), der Altaraufsatz und einige Epitaphien in der Kirche zu Basedow (Lkr. Demmin), das Epitaph v. Bassewitz in der Kirche zu Basse (Lkr. Demmin)  sowie das Epitaph Schmecker in der Dorfkirche zu Belitz (Lkr. Güstrow) zugeschrieben. - Quellen: Dehio, Römer, Thieme/Becker, Wantzen.

Midow, Hinrich war um 1597/98 als Bildhauer am Güstrower Schloss tätig und wohl ein Sohn des vorstehend Genannten. - Quellen: Thieme/Becker.

Mirow, Michel wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 20.05.1752 als Tischler 2. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Möller, Christian war um 1655 Bildhauermeister in Wismar. Ihm werden verschiedene Epitaphien in der dortigen Marienkirche zugeschrieben. - Quellen: Baier 1990, Römer, Schlie, Thieme/Becker.

Möller, Friedrich war Tischler in Rostock. Er führte 1719 die Tischlerarbeiten für den Schalldeckel der Kanzel in Rostock St. Jakobi aus, deren figürlicher Schmuck von D. Hartig stammt. 1720/21 war er gemeinsam mit den Berliner Künstlern H. Schaffer und A. Weißhut an der Herstellung des Hauptaltars in Rostock St. Marien beteiligt. Ebenfalls für St. Marien schuf er 1723 wieder gemeinsam mit D. Hartig Rückwand und Schalldeckel für die bereits 1574 von R. Stockmann errichtete Kanzel.- Quellen: Baier 1990, Dehio.

Möller, Franz erlangte im März 1708 als Tischler das Rostocker Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Möller, Hans wurde um 1682 in Schwerin geboren und erlangte im Sommer oder Herbst 1707 als Drechsler das Schweriner Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Möller, Hinrich erlangte im Juni 1718 als Tischler das Rostocker Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Möller, Jochim Adam wurde um 1679 in Schwerin geboren und erlangte dort am 15.9.1706 als Tischler das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Mohlberg, Hans erlangte am 16.02.1765als Malermeister 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. Ein Maler gleichen Namens gehörte 1734 zu den Unterzeichnern des Beliebungsbuches des Stralsunder Maleramtes. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Mollenhauer, Joch. Friedrich wurde um 1690 in Schwerin geboren und erlangte dort am 26.5.1716 als Tischler das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Müller, Christian war im 18. Jh. Bildhauer in Stralsund. Die Verwandtschaft zu M.  Müller ist ungeklärt. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Müller, Georg Friedrich war wohl der ältere Sohn des M.  Müller. Er wurde um 1739 in Stralsund geboren und erhielt dort am 09.04.1768 als Bildhauer 2. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Moeller, Schlie, Stadtarchiv Stralsund.

Müller, Johann Michael war wohl der jüngere Sohn des M. Müller In einer Wechselschuldklage wird er 1769-1770 als Bildhauergeselle und Bürge für seinen Bruder G. F. Müller genannt. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Müller (Muller), Michael (Michel) Johann erlangte am 1731 als Bildhauer 2. Grades und Zugezogener das Bürgerrecht in Stralsund. Er war wohl Geselle bei E. Keßler, dessen Witwe er heiratete und dessen Werkstatt er übernahm. Um 1747 besaß er das Haus Nr. 69 in der Palmentierstraße (heute Heilgeiststr. 94). Im Begräbnisregister von St. Marien ist 1763 und 1771 jeweis ein Bildhauer Müller ohne Vornamen verzeichnet. Aus seiner Werkstatt stammen die großen Altaraufsätze in Altefähr, Wiek und Trent (alle Lkr. Rügen), den M. F. Gerlach fasste. Weitere Werke sind der angerissene Kanzelaltar in Velgast und das Taufgehäuse in Prerow  (beide Lkr. Nordvorpommern). Je ein Beichtstuhl in Bobbin und Trent sowie die Kanzel in Zudar (alle Lkr. Rügen) werden ihm zugeschrieben. In Stralsund schuf er 1732 den Orgelprospekt für St. Jakobi (Entwurf von G. Richter) sowie 1742 die Kapellenschauwand der Familie Küssow in St. Marien. Die 1736-40 geschnitzten Figuren des Moses und Aaron für den Altar in Wusterhusen und die Kanzel von 1744 in Eixen (beide Lkr. Nordvorpommern) stammen ebenfalls aus seiner Werkstatt. - Quellen: Baier 1990 und 1995, Dehio, Moeller, Stadtarchiv Stralsund, Voss 1977 und 1982.

Mund, Johann Christian erlangte am 12.1.1715 als Drechsler das Wismarer Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Zuletzt aktualisiert: August 2018