Wahrendorp, Georg gehörte zu den Unterzeichnern der Stralsunder Malerrolle von 1608. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Wale, Daniel war ein Maler aus Röbel, dem die Fassungen von Kanzel und Altar in Neuenkirchen (Lkr. Güstrow) zugeschrieben werden. - Quellen: Schlie.

Walter, Jochim Sebastian erlangte am 9.8.1727 als Drechsler in Wismar das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Warnecke (Warncke), Albrecht war Maleraltermann in seiner Geburtsstadt Stralsund und erlangte dort am 08.09.1708 das Bürgerrecht als Maler 2. Grades. Er betrieb wohl eine größere Werkstatt, in der auch sein Bruder B. Warncke und sein Schwiegersohn M. Kruse arbeiteten. Seiner Werkstatt ist wohl die Fassung des 1714 von E. Keßler und  L. C. Habermeyer geschnitzten großen Taufgehäuses in St. Nikolai Stralsund zuzuschreiben. Auf der Rückwand des 1726/27 ebenfalls von  Kessler errichteten Altars in der Pfarrkirche St. Michael in Sagard (Lkr. Rügen) ist er gemeinsam mit seinem Bruder inschriftlich als Fassmaler genannt. Im Frühjahr 1733 übernahm er gemeinsam mit Kruse die Fassarbeiten des schon um 1708 von H. T. Phalert errichteten großen Hauptaltars in St. Nikolai Stralsund. Er starb kurz darauf, da er in einem Schreiben seines Schwiegersohnes vom Mai 1733 bereits als der „Seel. Warnecken“ bezeichnet wurde. - Quellen: Moeller, Stadtarchiv Stralsund.

Warnecke (Warncke), Balthasar (Baltzer) war der Bruder und Mitarbeiter des A. Warnecke und erhielt am 31.12.1706 als Maler das Bürgerrecht in seiner Geburtsstadt Stralsund. - Quellen: Moeller, Stadtarchiv Stralsund.

Warneke, Jacob wurde in Stralsund geboren und erlangte dort 1668 als Maler das Bürgerrecht. Er war möglicherweise ein Vorfahr der beiden Vorgenannten. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Warner, Christian erlangte am 05.12.1711 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Warner, David wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 03.05.1749 als Tischler 2. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Warnkroos, Niclas wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 30.01.1717 als Tischler 2. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Warnkros, Gottfried wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 26.08.1758 als Tischler 2. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Wegener, Hans war Ende des 16. Jahrhunderts als Bildhauer in Rostock tätig. Von ihm stammen sechs geschnitzte Gestühlswangen (1585-92) in der Pfarrkirche zu Warnemünde. - Quellen: Baier 1990.

Weißhut, Andreas  war ein Berliner Maler. 1720/21 war er gemeinsam mit dem Bildhauer H. Schaffer und dem Tischler F. Möller an der Herstellung des Hauptaltars in Rostock St. Marien beteiligt.- Quellen: Dehio, Schlie, Thieme/Becker.

Weisskopf, Jochim Niclas wurde um 1680 in Salem bei Ratzeburg geboren und erhielt am 5.7.1712 als Tischler Bürgerrecht in Schwerin. - Quellen: Schubert 1983

Weitze, Jürgen erlangte 1628 als Tischler das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Welker, Albrecht und Christoph waren Maler aus Stralsund und wohl Brüder. Sie schufen die Tafelbilder für zwei nicht mehr erhaltene Orgelprospekte von 1585 und 1597 in Greifswald St. Marien. - Quellen: Baier 1973.

Weller, Albrecht gehörte zu den Unterzeichnern der Stralsunder Malerrolle von 1608 und ist möglicherweise mit A. Welker identisch. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Wendt, Johann(es) war Holzbildhauer und Schnitzer in Stralsund und wohl identisch mit einem Sohn des N. Wendt, den dieser 1660 bei St. Jakobi auf den Namen Hans taufen ließ. Einzige gesicherte Arbeit ist der von ihm mit „Joh Wendt“ signierte Altaraufsatz in Groß Mohrdorf (Lkr. Nordvorpommern) von 1702. Die beiden Altaraufsätze in Voigdehagen (Stralsund) von 1698 und in Poseritz (Lkr. Rügen) von 1703 weisen signifikante Ähnlichkeiten in Form und Aufbau mit dem Mohrdorfer Altar auf. - Quellen: Dehio, Moeller, Römer, Moeller, Schlie, Stadtarchiv Stralsund.

Wendt, Nikolaus (Niclass), im Bauregister von St. Marien zu Stralsund 1659 auch als „Steinhauer clauß Wendte“ bezeichnet, war der Schwiegersohn, Nachfolger und Inhaber der Werkstatt des Hans Lucht in Stralsund. 1655 trug er sich als Tischler ins Stralsunder Bürgerbuch ein und starb dort um 1674/75. Gesicherte Arbeiten sind bisher nicht nachgewiesen. Taufpaten seiner Kinder waren u. a. der Tischler-Altermann C. Dannenfeldt, Z. Fleescher sowie Mitglieder der mit ihm verwandten Tischlerfamilie Broder. - Quellen: Römer, Stadtarchiv Stralsund.

Went, Peter wurde in Stralsund geboren und erlangte dort 1685 als Tischler 2. Grades das Bürgerrecht. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Werner, Daniel war als aus Leipzig stammender Bildhauer an zwei Grabdenkmälern im Chorumgang des Bad Doberaner Münster unter der Leitung von F. J. Dötebier beteiligt. - Quellen: Baier 1990, Dehio, Thieme/Becker.

Weyergang, Matthias erlangte am 14.04.1759 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Wiebe, David erlangte am 12.4.1704 als „Kaufmann und Conterfeier“ in Wismar das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Wilbrandt, Karl war Maler und nahm 1641-43 zusammen mit dem Tischler M. Grote und dem Bildschnitzer A. Brandenburg in Rostock St. Marien umfangreiche Veränderungen an der 1472 von dem Nürnberger Hans Düringer gebauten Astronomische Uhr vor. - Quellen: Baier 1990, Hellwag.

Wilck, Christian Emanuel wurde um 1704 in Zehdenick geboren und erlangte am 14.7.1727 als Drechsler in Schwerin das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Wilcken, Franz erlangte am 11.07.1716 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Wilde, Johann Friedrich (* um 1656, † nach 1718) wurde in Ratzeburg geboren und erlangte am 16.8.1686 als „kunterfeyer“ in Schwerin das Bürgerrecht. Er unterhielt zuerst in Schwerin und wohl später in Wismar eine größere Werkstatt, in der zahlreiche Altaraufbauten und Kanzeln im westmecklenburgischen Raum entstanden. Er war sowohl Maler als auch Altarbauer.Gesicherte und teilweise signierte Arbeiten sind 1689 die Kanzel und 1691 der Altar in Groß Trebbow (Lkr. Nordwestmecklenburg), ein 1689 datiertes Altargemälde in Alt-Sammit (zu Stadt Krakow am See, Lkr. Güstrow), 1704 der Altaraufsatz für Friedrichshagen, 1708 der mit „Dieses Altar hat inveniret vnd vermalet Jo. Friedr. Wilde. Anno 1708.“ signierte Altaraufsatz für Kalkhorst sowie zwei Altäre von 1718 für die Kirchen in Börzow und Gressow-Gägelow (alle Lkr. Nordwestmecklenburg). - Quellen: Baier 1990, Dehio, Ende,  Schlie, Schubert 1993; Thieme/Becker, Voss.

Wilhelm wird als Maler in oder aus Stralsund im Zusammenhang mit einem Abend-mahlsgemälde für einen 1610 errichteten und nicht mehr vorhandenen Altar in der Greifswalder Kirche St. Jakobi genannt. -Quellen: Baier1973, Pyl.

Winkelmann, Johann erlangte im Juni 1690 als Maler in Rostock das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Witt (Witte), Jakob war ein um 1655 in Stralsund geborener Holzbildhauer, der dort 1681 als Tischler das Bürgerrecht erhielt und um 1695 in Bielkenhagen eine Stadtwohnung besaß. Gesicherte Arbeiten sind nicht bekannt. - Quellen: Moeller, Schlie, Stadtarchiv Stralsund, Thieme/Becker.

Witt (Witte), Marten (Martin) erlangte am 5.9.1716 in Wismar das Bürgerrecht als Tischler und signierte gemeinsam mit C. F. Beckmann und J. H. Krüger den Kanzelaltar von 1750 in Groß Tessin (Lkr. Nordwestmecklenburg). - Quellen: Baier 1990, Dehio, Schubert 1983, Stade.

Witte, Claus erlangte am 17.9.1669 als Tischler aus dem Stift Bremen in Schwerin das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Witter, Jochim Otto erlangte am 7.7.1708 als Tischler in Wismar das Bürgerrecht. - Quellen: Schubert 1983.

Wöllmer, Johann Martin erlangte am 28.5.1796 als Fremder und Tischler 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Worm, Johan(n) Christian wurde in Stralsund geboren und erlangte dort am 4.10.1727 als Maler das Bürgerrecht. Er gehörte 1734 zu den Unterzeichnern des Beliebungsbuches des Stralsunder Maleramtes. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Wylde, Clawas wird als Bildhauer im 18. Jahrhundert in Stralsund erwähnt. – Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Zuletzt aktualisiert: August 2018