Fehrmann, Ernst erlangte im Juli 1700 als Holzdrechsler das Bürgerrecht in Rostock. - Quellen: Schubert 1983.

Fick, Gerhard war ein Lübecker Holzbildhauer, der 1678 die reich geschnitzte Kanzel in der Kirche zu Herrnburg (Lkr. Nordwestmecklenburg) schuf. - Quellen: Dehio.

Ficke, Paul erlangte als in Stralsund geborener Tischler 1660 dort das Bürgerrecht. Eine Verwandtschaft zu H. Vicke ist nicht geklärt. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Findorff, Dietrich (* 1722 in Lauenburg, † 1772 in Ludwigslust) war u. a. Lehrling bei J. P. Nonheim und J. H. Lehmann und stand etwa ab 1745 in den Diensten des Herzogs Christian Ludwig von Mecklenburg. Für die Stadtkirche in Ludwigslust entwarf und begann er einen Altar, der als illusionistisches Kolossalgemälde die Verkündigung an die Hirten darstellt. Das auf Papiermaché gemalte Bild nimmt den gesamten südlichen Kirchenraum ein, verdeckt die dahinter befindliche Orgel und setzt sich illusionistisch im Gewölbe fort. Nach seinem Tod vollendete sein Schüler J. H. Suhrlandt das Gemälde. - Quellen: Dehio, Thieme/Becker.

Fledderick, Hieronimus wurde in Stralsund geboren und erlangte 1676 als Tischler das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Fledderieck, Johan wurde in Stralsund geboren und erlangte 1666 als Tischler das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Flege, Jost war ein wohl in Greifswald ansässiger Tischler und Holzbildhauer, der 1587 zusammen mit J. Tarnecke die reich geschnitzte Kanzel in Greifswald St. Marien baute. - Quellen: Baier 1973 und 1995.

Fleescher (Fleischer), Zacharias erlangte 1668 als Tischler das Bürgerrecht in Stralsund und war dort u. a. für die Ausstattung der St. Jakobikirche tätig. - Quellen: Römer, Stadtarchiv Stralsund.

Frahm, August Christoph erlangte am 21.4.1728 als Holzdrechsler das Bürgerrecht in Wismar. - Quellen: Schubert 1983.

Freese (Friese), Christoph Nathanael (* 1759, † 1836) war ein Stralsunder Tischler und Bildhauer 1. Grades. Möglicherweise ist er der am 21.9.1759 getaufte Sohn des J. Freese, dessen Werkstatt er nach dem Tod des Vaters übernahm. Gesicherte oder zugeschriebene Arbeiten sind der schlichte, handwerkliche Altar von 1760/70 in Rakow (Lkr. Nordvorpommern), die Kanzel von 1784 in Gustow, der Orgelprospekt mit Rocailleornamentik in der Pfarrkirche St. Jacobi zu Gingst sowie ein um 1800 datiertes Relief mit der Darstellung des Hl. Georg an einem Wohnhaus in Rambin (alle Lkr. Rügen). An Hochaltar und Orgelprospekt der Stralsunder St. Jakobikirche arbeitete er mit, schuf dort aber nichts Figürliches. Auch der barocke Altaraufsatz der Heilgeistkirche Stralsund von 1786/88, dessen Gemälde von J. H. Tischbein stammen, wird ihm zugeschrieben. - Quellen: Baier 1995, Dehio, Moeller, Stadtarchiv Stralsund.

Freese, Jacob (d. Ä.) wird 1707 als Bildhauer in Stralsund und Besitzer eines Hauses an der Ecke Langenstraße/Breite Querstraße (heute Teil der Jacobiturmstraße) in einer Bauakte genannt. Er war möglicherweise der Vater des nachfolgend Genannten. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Freese, Jacob (* 1720, † 1788) war ein in Stralsund geborener Holzbildhauer, der dort eine größere Werkstatt betrieb, aber auch in bzw. für Greifswald tätig war.  Er wurde am 10.03.1720 in St. Nikolai als Sohn des Pfundknechts und Dieners Jacob Freese getauft. Das Bürgerrecht erlangte er am 2.11.1748 als Bild- und Steinhauer. Nachkommenschaft findet sich im Taufregister von St. Jakobi ab 1750 (siehe auch C. N. Freese). Aus seiner Werkstatt stammen zahlreiche sakrale Ausstattungsstücke, wie die Altaraufsätze der Stralsunder Kirchen Heilgeist (1770-75) und St. Jakobi (1786-88), auf der Insel Rügen die Kanzeln in Poseritz (1755) und Bergen (1775) sowie Ausstattungsstücke für die Kirchen in Samtens und Gustow. Figuren des ehemaligen Altars in Prohn (1757/58) und der Altaraufsatz in Reinkenhagen (1772) werden ihm ebenso zugeschrieben wie der plastische Schmuck in der Greifswalder Universitätsbibliothek sowie Kanzel und Hochaltar der dortigen Kirche St. Jakobi. Zusammen mit dem Maler Holtzerland schuf er 1753-55  den Orgelprospekt der St. Marienkirche in Greifswald. In der Kirche zu Groß Mohrdorf schuf er 1763 einen Beichtstuhl, dessen Fassung der Maler F. C. Stütze 1764 fertigte (laut einer rückseitigen Aufschrift am Altar).  - Quellen: Baier 1973 und 1995, Dehio, Moeller, Pyl, Schlie, Stadtarchiv Stralsund, Thieme/Becker.

Frese, Adam Hieronymus wurde in Stralsund geboren und erlangte am 09.10.1779 als Tischlermeister 2. Grades das Bürgerrecht in Stralsund. - Quellen: Stadtarchiv Stralsund.

Zuletzt aktualisiert: November 2018